Über Koffer

…In letzter Zeit rief Floyd Koffer öfter an. Ziemlich genau seit dem Tag, an dem er mich mit seinem rostigen BUICK vor dem Bootsmann umgefahren hatte….
(Loch, Privatdetektiv in: Der Beschatter, Das Magazin für den PD, 1995)

…Eines Tages haben sie ihn vor den Ausschuss zur Bekämpfung der Kompositionen von Hirngesängen gezerrt. Damit hat er überall angegeben. Ich glaube aber, es war eher eine harmlose Angelegenheit. Eine giftige Nachbarin hatte ihn denunziert.
(Hauptkommissar Dröge in: Festschrift zum dreijährigen Jubiläum des Kaffeeautomaten im unserem Polizeipräsidium, 1999)

…er ist ein Kerl, mit dem nicht zu jeder Zeit gut Kirschenessen ist!…
(Jürgen Sobing in: Warming up at the Club, 2008)

…Egal, was wir spielen, er ist immer für die Dominante zuständig!…
(Capodaster Dan in: Warming up at the Club, 2008)

…Auf der Tour schläft er immer in den besseren Hotels als der Rest seiner Musiker…
(Anonymus, 2008)

…Angeblich war er mal in Timbuktu…
(Tom Fur, Interview mit Don Hackensack für Radio LMAA, 2008)

…’Felle müssen fliegen’, sagt er immer, wenn’s hart auf hart kommt…
(Hamilton Mallet, Interview im Vibraphone, 2008)

…’Nuts’ sagt er immer, wenn es hart auf hart kommt…
(Buster Bus, 2008 im Gespräch mit Jürgen Sobing)

Was er damals wirklich nicht abkonnte, waren die Frauenleichen, die J.J.AS immer in seinem Kühlschrank aufbewahrte. Beim Bierholen fielen sie ihm immer zwischen die Dosen. Die beiden hätten sich um ein Haar richtig in die Wolle gekriegt. Ich glaube, sie haben mindestens drei Wochen nicht mehr mit einander geredet. J.J. hat das mit den Frauenleichen dann irgendwann aufgegeben…
(Hartmuth Quintschlag, Manager des Cross Road Club in einem Gespräch mit Karsten Kack, Reporter bei Radio LMAA, 2008)

…Es war so, dass Ida sich gerade von Floyd getrennt hatte, weil sie unsterblich in Fatty Arbuckle verliebt war, du weißt, dieser Stummfilmheini, der sich mal auf seine Freundin geworfen hatte und die unter diesem Aufprall an einem Milzriss gestorben war. Ida war schon komisch. Immerhin war der Kerl seit 1933 tot! Floyd hatte lange damit zu tun…
(Burli von The Danubian Five in einem Interview mit der Wiener Praterzeitung Gulasch, 2008)

…Seine Musiker nennt er immer nach dem Instrument, das sie spielen. Er kann sich einfach keine Namen merken, außer den eigenen.
Am liebsten würde er die Jungs durchnummerieren, denn wenn sie ihre Instrumente nicht dabei haben, weiß er nicht, mit wem er’s zu tun hat! Ich glaube es, ist ihm auch scheißegal!…
(Charles Winston, Eigner und Betreiber des Royal Club of the Twits and the Twats, 2010)

…Zur Stammbesetzung von Floyd Koffers Hundewache gehörten außer mir noch: Capodaster Dan, Guitare; Tom Fur, Schlagzeug; Buster Bus, Bass; Hamilton Mallet, Vibes; und später kam dann auch Archie Reed mit seinem Tenorsaxophon dazu. Eines Tages hatten wir beschlossen, in Takt 49 von ‚Panama’ eine hinterlistige Sexte einzubauen. Alle waren sich ziemlicher sicher, dass Floyd es nicht mitbekommen würde. Aber nach dem Konzert ging er zu jedem Einzelnen von uns und sagte, wir sollten diesen Mist lassen. Es wäre nicht umsonst so, dass die Psychoanalyse nur in Wien hätte erfunden werden können…um ganz ehrlich zu sein, ich habe bis heute nicht verstanden, was er in diesem Zusammenhang damit meinte…
(Jürgen Sobing im Gespräch mit Charles Winston, 2010)

…Wir hatten zu der Zeit ja auch noch diese andere Band: Floyd Koffer’s Make The Fur Fly. Es war quasi die Rhythmusgruppe von Floyd Koffers Hundewache, nur dass unser Bassist Buster Bus und Sobing an den Keyboards nicht mitmachten. J.J. hatte aber wieder sämtliche Songs geschrieben, und alles war ein bisschen jazzipazzi. Floyd mochte diese Besetzung, und in den kleinen Clubs ging es immer hoch her. Auf Warming up at the Club kann man das ganz gut hören. Und Floyd hatte mal wieder den Schlagzeuger vergessen.
(‚Rhythmstick’ Tom Fur in einem Gespräch mit Karsten Kack von Radio LMAA, 2010)

…Auf einer Tour hatte er an einem Kiosk dieses Groschenheftchen aufgetan: Dröges letzter Fall. Am besten fand er die Stelle, wo der bekloppte Pathologe mit seiner rosa Sonnenbrille auf der Nase, den Pectoralmüll aus einer Leiche entfernt und kurz vorher noch einen antiochischen Pasodoble tanzt. Dann sagt dieser Professor Frißtfrist auch noch: ‚Die Kunst hat die Form nicht zu wahren, sondern sie zu zerstören.’ Jedes Mal, bevor wir auf die Bühnen gingen, hämmerte Floyd uns diesen Satz ein. Was sollte man machen?…
(Archie Reed in einem vertraulichen Gespräch mit K.K. 2010)

…Irgendwann hat er dann doch den Klerus gegen sich aufgebracht!…
(Samuel Achse, Roadmanager von Floyd Koffers Hundewache zu Karsten Kack von Radio LMAA, 2010)

…Aber er ist ein großer Freund der Polarbären…
(Jürgen Sobing an der Theke des RCTT zu Nicole Frühling vom Tourmanagement von Floyd Koffers Hundewache, 2010)

…Über seinen Dentalzustand möchte und darf ich schon mal gar nichts sagen! Er war auf eine gewisse Art nicht ohne Humor und schien keinerlei Angst zu haben. Im Großen und Ganzen aber, eine Dental- krise sondergleichen…muss man schon so sagen…
(Dr. Bartlaff Zange-Hintermrücken, behandelnder Dentist von F.K. unter dem 1000 € Verschwiegenheitsmantel zu Enthüllungsreporter Karsten Kack, 2010)

…Die Kohle hat er sich dann mit seinem Zahnarzt geteilt…
(Charles Winston im RCTT zu Jürgen Sobing, 2010)

…Mit der AOK hat er sich’s irgendwann auch verdorben…
(Maat Röchelmann in einem Interview zur Kaventsmannforschung, 2010)

…Einmal fiel er besoffen vom Bahnsteig auf die Gleise. Zum Glück passierte nicht viel, und er hat der Lokomotive sofort das DU angeboten…
(Jürgen Sobing an der Theke des RCTT zu Nicole Frühling, 2010)

…Eigentlich komponiert ja J.J. den ganzen Kram für Floyd Koffers Hundewache. Schließlich dachte Floyd, er müsste auch mal eine eigene Nummer beisteuern. Als er sie J.J. vorspielte, hat er selbst sofort gemerkt, dass es ein absoluter Mistsong war, below zero. Und er sagte: ‚Pass auf J.J., wir sollten sie unter deinem Namen veröffentlichen.’ Ihr könnt ja mal raten, welche Nummer das ist…
(Capodaster Dan während einer Skatrunde, Karfreitag 2010)

…Eines Tages kam er mit einer neuen Braut, und er behauptete allen Ernstes, sie sei die Schwester vom Wilden Mann von Borneo! Wer sollte solchen Quatsch noch glauben, zumal er darauf bestand, in ihrem Garten stünde ein riesiger Eisenkessel, in dem glatt zwei Missionare auf einmal gesotten werden könnten. Er traue sich kaum noch nach Hause. Die Sache ging dann auch ziemlich schnell in die Brüche…
(Bone the Dog zu Heiner Janssen nach seinem Auftritt im RCTT, 2010)

…und mit Motorsägen kannte er sich auch aus…
(Bone the Dog zu Heiner Janssen nach seinem Auftritt im RCTT, 2010)

…Er hasste Knickebein und irgendwie waren ihm die Sauerländer fremd…
(Der, der stets den Ton trifft, Tenor bei den Winnetou Singers -Radebeul Apachen- zu seiner Squaw kurz vor deren zweiten Niederkunft, 2010)

…Im Grunde genommen leidet er aber unter maßloser Selbstüberschätzung…
(Capodaster Dan zu Charles Winston während einer Weinprobe im Keller des RCTT, 2010)

…Das Meiste was über ihn gesagt wird, können Sie vergessen…
(Capodaster Dan in: Osmanische Börsentipps für Jedermann, 2010)

…Glauben Sie ruhig alles, was über ihn gesagt wird, nur denken Sie daran, es ist noch viel schlimmer…
(Capodaster Dan in: Hebräische Börsentipps für Jedermann, 2010)

Pressemitteilung vom 04.11.2010
Floyd Koffer gibt nun nachrücklich bekannt, dass er vom heutigen Tage an und auf alle Zeiten, keine ‘Schwarzen Waffeln’ (in früheren Zeiten imperialprotzig auch als ‘Negerbrot’oder ‘Togowaffeln’ bekannt) auf Grund ihrer neuerdings ungeniessbaren Pappigkeit mehr verzehren wird! Herr Koffer ist ob der schamlosen Ignoranz der Hersteller, was die Qualität dieses einst so beliebten Volksfestgebäcks betrifft, äusserst erbost!!
(Anita Ranz, Pressesprecherin Koffer-Company, 04.11.2010)

Pressemitteilung vom 22.11.2010
Hiermit möchte Herr Koffer seiner katechetischen Empörung Ausdruck verleihen darüber, dass der Pontifex Maximus ohne, und in diesem Punkt ist sich Herr Koffer absolut sicher, es mit seinem Vorgesetzten abgesprochen zu haben, die Gummi-Diskussion auf unerträgliche Weise neu entfacht und ihm, FK, somit eine Pointe in “The Cockroach Variations” ohne Not versaut hat! Herr Koffer ist auf das Äußerste empört darüber und fragt sich, wie es um diese Welt bestellt sein muss, wenn man sich außer auf Affenforze, nicht mal mehr auf die Heilige Katholische Glaubenskongregation verlassen kann?!
(Anita Ranz, Pressesprecherin Koffer-Company, 22.11.2010)

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